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Wodo? Was bedeutet das?

Als Dorothee Wellfonder und Wolfgang Kaup 1983 beschlossen, ein Puppentheater zu gründen, suchten sie nach einem griffigen gemeinsamen Namen. Die Verbindung Wodo aus WOlfgang und DOrothee gefiel ihnen am besten. Dowo hört sich blöd an.
Mit Voodoo haben die „wodos“ nichts zu tun!

Seit Juni 2000 ist Wodo Puppenspiel, Mülheimer Figurentheater, eine beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragene Marke.

Was macht WOlfgang Kaup-Wellfonder eigentlich?

Bevor er Figurenspieler wurde, schloss er eine „ordentliche“ Berufsausbildung ab. Er wurde staatlich anerkannter Diplom Sozialpädagoge mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit. Eine gute Voraussetzung für einen Figurenspieler, der hauptsächlich Kindertheaterstücke inszeniert. Jährlich gibt er 150 bis 250 Vorstellungen. Als Vater engagiert er sich in Kindergärten und Schulen seiner Kinder und merkte, dass er nicht nur Theater spielen, Theaterstücke dramatisieren und inszenieren, sondern auch spannend vorlesen (viel unterwegs mit seinen Leseshows) und Geschichten schreiben kann.
Zudem organisiert er mit Dorothee Wellfonder die Mülheimer Puppentheaterwochen und sitzt für den Verband Deutsche Puppentheater im Vorstand des Fonds Darstellende Künste e. V. und im Rat der darstellenden Künste/Deutscher Kulturrat. Mit dem Förderverein der Freunde des Mülheimer Figurentheaters e. V. führt er Projekte durch, 2006 bspw. „Vier Fußballfreunde“, welches finanziell unterstützt wurde von der AKTION MENSCH und der Leonhard-Stinnes-Stiftung. Wichtig ist ihm seit den Anfängen des Figurentheaters, dass auch Themen-Stücke inszeniert werden. Los ging es mit „Dori im Futureland“, einer Marionettentheateralternative zum Anfang und Mitte der 80er Jahre populären „Captain Future“, dann folgte „Lisa und ihre Stowis“ zur Bewusstmachung von Ernährung und Suchtprophylaxe im Vorschulalter, ferner kamen mit „Die Reise nach Tamerland“ und „Selim und Susanne“ Inszenierungen, die sich mit der Situation von Migranten in Deutschland auseinandersetzen, hinzu. „Olli Krachmacher entdeckt die Stille“, „Des Kaisers neue Kleider“ und „Prima und Klima, oder Lasst uns das Klima retten“ (Teil der Geburtstagsshow „30 Jahre Sesamstrasse“) gehören ebenso dazu wie „Zwimboli, pass’ auf!“ (Sicherheit für Kinder), welches er allerdings nicht selbst spielt, sondern DOrothee Wellfonder. Als Seminarleiter bietet er manchmal für ErzieherInnen Seminare zum Thema „Kinder stärken“ an oder zeigt BibliothekarInnen, wie man Figuren im Rahmen einer Führung einsetzen kann.

Was macht DOrothee Wellfonder eigentlich?

Auch sie schloss eine „ordentliche“ Berufsausbildung ab, denn auch sie wurde staatlich anerkannte Diplom Sozialpädagogin mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit. Schließlich haben sich „die Wodos“ während des Studiums in Essen kennen gelernt. Jährlich gibt sie 150 bis 250 Vorstellungen. Als Mutter einer Tochter und eines Sohnes engagiert sie sich in Kindergärten und Schulen. Drei Jahre war sie Anfang der 90er Jahre „nebenbei“ Geschäftsführerin des Verbandes Deutscher Puppentheater e. V., von 2004 bis 2006 war sie wieder im Vorstand dieser Berufsvertretung. Ferner saß sie in den 1990ern im Vorstand des Deutschen Forums für Figurentheater und Puppenspielkunst, Bochum. Mit WO organisiert sie die Mülheimer Puppentheaterwochen. Viel Zeit verbringt sie im Büro und vor allem in der Werkstatt, wo sie Puppen und Kulissen baut. Ihre Kreativität zeigt sich auch in ihren Zeichnungen. Sie gestaltete das Bilderbuch „Zwimboli, pass’ auf“ das Fußballbuch „Vier Fußballfreunde“ und auch die Bücher „Brille kann alles“, „Pirat PUK fährt Rad“ und „Zirkusshow mit Flummi und Flo“. Als gebürtige Mülheimerin ist sie nicht nur der Stadt treu geblieben, sondern es ist ihr besonders wichtig, dass Wodo weiterhin regelmäßig in Mülheim an der Ruhr spielt (derzeit ca. 70 Vorstellungen/Jahr im Ringlokschuppen). Als Figurenspielerin entdeckte sie nicht nur „Pippi Langstrumpf“ für die darstellende Kunst Figurentheater (Wodo inszenierte 1986 das erste Figurenspiel dieses Klassikers, was Astrid Lindgren persönlich bestätigte), sondern auch „Briefe von Felix“ und „Lauras Stern“. Als Figurenspielerin darf man sie getrost zu den „Top 10“ Deutschlands zählen. Das von „den Wodos“ in Deutschland populär gemachte Spiel mit Tischfiguren in „offener Spielweise“ beherrscht sie wie kaum ein(e) anderer Spieler/andere Spielerin.

 

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